Ein ERP-System ist erklärungsbedürftig. Eine Patentverwaltung noch mehr. Und trotzdem schaffen es manche Software-Anbieter, mit genau diesen sperrigen Themen Vertrauen aufzubauen, bevor der erste Verkaufscall überhaupt stattgefunden hat. Wie das geht, zeigen wir dir an drei echten Kunden, die uns richtig ans Herz gewachsen sind: XReturns und ERP-Booster von DS Consulting sowie Patent Cockpit, eine Software von Artemis IPM aus Basel. Drei unterschiedliche Produkte, ein gemeinsames Muster.
Die Ausgangslage: erklärungsbedürftige Software statt greifbares Produkt
Wer Fenster oder Maschinen verkauft, kann sie fotografieren, zeigen, anfassen lassen. Wer Software verkauft, hat dieses Problem nicht. XReturns ist ein B2B-Portal, das die digitale Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und ihren Geschäftspartnern vereinfacht, mit nahtloser Integration in ERP-Systeme wie Xentral und weclapp. ERP-Booster, ebenfalls von DS Consulting, ist auf die effiziente Einführung von Cloud-ERP-Systemen spezialisiert und offizieller weclapp Silber-Partner, mit Fokus auf Unternehmen ab 1 Million Euro Jahresumsatz. Patent Cockpit wiederum hilft IP-Managern dabei, den Überblick über angemeldete Patente zu behalten, Kostenprognosen zu erstellen und das deutsche Arbeitnehmererfindergesetz einzuhalten.
Bei allen dreien gilt dieselbe Herausforderung: Bevor jemand kauft, muss er erstmal verstehen, worum es überhaupt geht, und zwar schnell, bevor er wieder wegklickt.
Die Lösung: Design, Content und LinkedIn als Vertrauensbeweis
XReturns und ERP-Booster: Nach einer Optimierung des Corporate Designs mit einer ausdrucksstarken Hausfarbe haben wir sowohl die Landingpage als auch das Logo für XReturns designt, mit dem Ziel, die Dienstleistungen von DS Consulting schnell und übersichtlich erfassbar zu machen. Für ERP-Booster haben wir eine übersichtliche, cleane Landingpage gebaut, die optisch das CI von DS Consulting und das des Partners weclapp verbindet, inklusive eines Kalendermoduls, über das sich Termine direkt buchen lassen. Beide Seiten sind in WordPress und Elementor umgesetzt.
Patent Cockpit: Hier ging es zuerst um ein Re-Design gemeinsam mit dem Gründerteam, um die Software auf den ersten Blick verständlich zu erklären, inklusive überarbeiteter Texte für besseren Lesefluss. Wir haben eine Content-Strategie entwickelt und den LinkedIn-Kanal von einer Handvoll Follower auf rund 300 skaliert, mit sechs Monaten aktiver Content Creation: Copywriting, Grafiken und animierte Videos. Im Rahmen der SEO-Optimierung verfassen wir monatliche Blogbeiträge, und zwar sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch, weil Patent Cockpit international unterwegs ist. Dazu kommen Anschreiben zur aktiven Kundengewinnung auf LinkedIn.
Warum dieses Prinzip funktioniert
Bei Software-Produkten kauft niemand spontan. Die Kaufentscheidung reift über Wochen oder Monate, oft über mehrere Ansprechpartner in einem Unternehmen hinweg. Deshalb zählt hier weniger die einzelne Anzeige und mehr die Summe der Vertrauensbeweise: eine Landingpage, die das Produkt in dreißig Sekunden erklärt, ein LinkedIn-Kanal, der regelmäßig zeigt, dass hinter der Software echte Menschen mit echter Expertise stehen, und SEO-Content, der bei der eigentlichen Recherche gefunden wird, bevor überhaupt ein Vertriebskontakt stattfindet.
Bei internationalen Produkten wie Patent Cockpit kommt die Sprache dazu: Deutsche und englische Blogbeiträge nebeneinander verdoppeln die Reichweite, ohne dass die Kernbotschaft verwässert wird. Und die aktive Kundengewinnung per LinkedIn-Anschreiben zeigt, dass Content und Vertrieb bei uns nicht getrennt gedacht werden, sondern ineinandergreifen.
Die Wirkung
Der LinkedIn-Kanal von Patent Cockpit wuchs von einer Handvoll Followern auf rund 300, aufgebaut über sechs Monate aktive, mehrsprachige Content-Arbeit. Für XReturns und ERP-Booster entstanden zwei Landingpages, die es schaffen, ein komplexes B2B-Portal beziehungsweise eine ERP-Einführung so darzustellen, dass Interessenten sofort verstehen, was sie erwartet, und direkt einen Termin buchen können, ganz ohne Umweg über ein Kontaktformular.
So setzt du das für dein Unternehmen im Landkreis Günzburg um
Auch wenn „Softwareunternehmen“ auf den ersten Blick weit weg von Günzburg klingt: Das Prinzip trifft jeden Betrieb, der ein erklärungsbedürftiges, nicht sofort greifbares Angebot hat. Ein paar Beispiele:
Ingenieurbüro in Günzburg mit eigener Planungssoftware: Statt die Software auf einer Unterseite der Firmenwebsite zu verstecken, eine eigene, klar erklärende Landingpage mit Terminbuchung, dazu ein LinkedIn-Kanal, der zeigt, wer hinter der Entwicklung steht.
IT-Systemhaus in Ulm oder Neu-Ulm: Ein Re-Design der Website mit Fokus auf verständliche Sprache statt Fachjargon, ergänzt durch monatliche Blogbeiträge zu Themen wie IT-Sicherheit oder Cloud-Migration für den Mittelstand.
Digitales Spin-off eines Maschinenbauers in Krumbach: Wenn aus einer internen Lösung (zum Beispiel einer Wartungs-App) ein eigenes Produkt wird, braucht es genau wie bei Patent Cockpit ein eigenständiges Re-Design und eine eigene Content-Strategie, getrennt von der Muttermarke.
Beratungsunternehmen in Illertissen mit internationalen Kunden: Zweisprachiger Content auf Deutsch und Englisch, um auch außerhalb der Region gefunden zu werden, ohne eine komplett neue Zielgruppenstrategie aufzubauen.
Start-up aus dem Umfeld der Hochschule Neu-Ulm: Aktiver LinkedIn-Aufbau von null auf eine erste, echte Community, kombiniert mit gezielten Anschreiben an genau die Unternehmen, die als erste Kunden infrage kommen.
In jedem Fall gilt: Erklärungsbedürftige Angebote gewinnen nicht durch lautere Werbung, sondern durch die Summe kleiner, konsistenter Vertrauensbeweise über Wochen und Monate.
Du willst wissen, wie das für dein Unternehmen aussehen könnte?
Wir sind Marketing Günzburg, die regionale Schwester der Marketing Gilde, und begleiten auch erklärungsbedürftige, digitale Angebote aus dem Landkreis Günzburg, von der ersten verständlichen Landingpage bis zum aufgebauten LinkedIn-Netzwerk. Ruf uns an oder buche dir direkt ein unverbindliches Erstgespräch. Wir freuen uns auf dich.